Fast jede 7. Frau in Deutschland wird einmal in ihrem Leben Opfer sexualisierter Gewalt.

Sexualisierte Gewalt ist ein massiver Eingriff in die Intimsphäre einer anderen Person gegen ihren Willen. Sexuelle Handlungen werden als Mittel zur Macht und Gewalt ausgeübt. Angst, Scham und Schuldgefühle halten Frauen häufig davon ab, sich jemandem anzuvertrauen.

Die meisten sexuellen Übergriffe finden im sozialen Nahraum statt, d.h. zuhause, im Freundeskreis oder am Arbeitsplatz.

Jede Frau kann, unabhängig vom Alter, Aussehen, der Schichtzugehörigkeit oder der Nationalität betroffen sein.

Sexualisierte Gewalt zeigt sich in vielen Formen:

  • Exhibitionismus
  • „zufälliges“ Begrapschen
  • Beleidigung und Anmache
  • Sexuelle Belästigung und Nötigung
  • (Versuchte) Vergewaltigung
  • Zwangsprostitution

Opfer sexualisierter Gewalt haben häufig ein Trauma erlitten. Ein Trauma ist eine Verletzung der Seele, die wie eine körperliche Wunde, Pflege und manchmal auch eine Behandlung benötigt.

Wir klären Sie darüber auf, welche möglichen Reaktionen es auf ein traumatisches Erleben geben kann, welche Folgen und Symptome auftauchen können und was sie selbst für sich tun können, damit es Ihnen wieder besser geht. Bei Bedarf begleiten wir zu Rechtsanwältinnen, Gerichtsverhandlungen oder vermitteln zu einer Opferschutzambulanz.